
Wie auch in den Jahren davor hatte Hannes - und das ist wirklich schon sehr vorsichtig ausgedrückt! - Probleme mit der Silvesterböllerei: Er war supernervös und suchte Schutz bei uns, sein Herz schlug dabei atemberaubend schnell und das unter dem Gesichtspunkt seiner Epilepsie; es gibt wirklich erholsamere Abende - sowohl für das Tier als auch die liebenden Menschen. Der Knackpunkt: Aus lauter Mitleid kann man es gar nicht vermeiden trotz aller Bemühungen selbst ein wenig nervös zu werden und das wiederum hilft dem Tier natürlich so gar nicht. Aber glücklicherweise gibt es da ja auch noch unsere Lula!
Die Hündin blieb den ganzen Abend ruhig und gelassen und wenn es draußen mal besonders laut wurde konnten wir deutlich erkennen, wie Hannes ihre Reaktionen bzw. eben ihre Coolness allem Krach gegenüber beobachtete und selber ruhiger wurde. Was wiederum uns beruhigte und... Lula hat gestern unbewusst viel Gutes getan!
Muß ich erwähnen, wie ich zu der Frage eines Verbotes für (private!) Böllerei bzw. Feuerwerke stehe?
Frisch gefallener Schnee scheint richtig gut zu schmecken - oder soll man das als unterschwelligen Hinweis auf den eigentlich seit 5 Minuten fälligen Mittagsmampf verstehen?
Die sind aber auch pingelig... ;o))



Nach dem Herumtoben über die verschneiten Felder war das Fell von Hannes im wahrsten Sinne des Wortes vereist: Überall klebten verschieden große Klumpen davon; besonders viele natürlich an den Pfoten.
Die haben wir mit einem angewärmten Handtuch relativ schnell auftauen können aber dank seines (Entschuldige, Kumpel!) Fusselfells war er am ganzen Körper... Au Mann!
Also ab mit ihm in's Körbchen direkt an der Heizung und auch noch komplett zugedeckt und siehe an: Unser Wibbel hat sich das gerne gefallen lassen!


